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Choreografen, Musicals, Tänzer - das Spektrum von Bollywood und Tanz ist riesig. Hier dürft ihr alles zu diesem Thema posten, euch informieren und auslassen.

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  • Nordic Rose
    antwortet
    Soviel Achtung hatten die also wenigstens intus! Echt interessierte Zuschauer sind aber für eine Tänzerin ganz prima, oder?

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  • Aslihan
    antwortet
    Es gab ein paar Neugierige, die zugeschaut haben, ich war aber froh, dass wenigstens niemand an mir vorbei gelaufen ist wahrend dem tanzen

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  • Nordic Rose
    antwortet
    Jo mei: da haben sich die Touristen im Hintergrund wahrscheinlich glatt gewundert, ob sie an der falschen Busstation ausgestiegen sind.

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  • Aslihan
    antwortet
    Das Video wurde in München an der Theresienwiese aufgenommen

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  • Tanita
    antwortet
    Mir hat das Video auch gut gefallen. Und ich bin auch neugierig, wo du den Tanz aufgenommen hast.

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  • Nordic Rose
    antwortet
    Was für ein schönes Video, Aslihan! Wo hast Du den Tanz aufgenommen? - Ich hoffe ebenfalls auf weitere Videos. Von mir wird es allerdings keines geben. Letztens sah ich mich im Spiegel an... und erschrak. ... ... Ausserdem ist meine Aufnahmetechnik begrenzt und die aktuelle Wohnung zu klein. Und wenn ich hier auf die Straße ausweichen würde, gäbe es einen Auflauf.

    Und Danke an Sharmila für diesen tollen Fachfrau-Kommentar.

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  • Aslihan
    antwortet
    Sharmila Danke für deinen Kommentar! Ja, das stimmt, außerdem sind meiner Meinung nach die langsamen Bewegungen eigentlich schwieriger, weil man sich viel mehr konzentrieren muss.


    Ich habe auch schon die nächste Choreographie gemacht! Das ist Tarana, der „technische“ Teil von Kathak. Bin gespannt auf eure Meinungen!
    Wie schon vorher erwähnt, erwarte ich eure Tanzfotos, Videos, Stories!

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  • Sharmila
    antwortet
    Hi Aslihan, deine schöne Choreografie erinnert mich stark an die Tänze in den alten Hindifilmen. Damals wurde viel ruhiger getanzt, man (frau) durfte sich mehr Zeit lassen Bewegungen auskosten. Heute sind mir manche Choreografien zu hektisch. Man nimmt einzelne Elemante gar nicht mehr wahr. Und als Tänzerin huscht du über vieles hinweg, in das mehr hineinlegt werden könnte. Aber das ist wohl ein Effekt unserer schnelllebigeren Zeit.

    Wobei ich auch ganz gerne mal auf schnelle Musik tanze, aber eher improvisiert.
    M.E. haben Roma/Sinti auf ihrem Zug von Indien um die Welt in allen Tänzen ihre Spuren hinterlassen. Aber lass das keine Flamenca hören, dass ihr Tanz mit dem orientalischen Bauchtanz verwandt ist. Sie wird es weit von sich weisen. Auch wenn eine bestimmte Drehung im Flamenco 'Faraona' heißt.

    Drehen ist tatsächlich nur eine Frage der Technik und der Übung. Wenn kein Schaden am Mittelohr vorliegt (Gleichgewichtssinn), kannst du es bei zwei, drei Stunden Training pro Woche in ein, zwei Monaten lernen. Und es bleibt eine gewisse Ausdauer auch wenn man aufhört zu üben. Nur das Ende wird wieder wacklig.

    Mach weiter so! Tanz ist immer eine Bereicherung.

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  • Nordic Rose
    antwortet
    Alles Erfahrung. Wahrscheinlich üben gute "Dreher/Dreherinnen/Drehende"() schon von Kindesbeinen an.

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  • Aslihan
    antwortet
    Ja, diese Dreh-Technik wenden die meisten Tänzer an. Ich habe auch damit angefangen zu üben, es war anfangs sau schwer, ich hatte immer so starke Kopfschmerzen und mir wurde übel. Nach einer Zeit denkt man dann nicht darüber nach und es kommt nach vielen langen Übungen automatisch. Meiner Meinung nach sind Drehungen das Schwerste am Tanzen... Dann sehe ich Videos von Tänzern die sich zig-mal total schnell drehen und wundere mich nur.

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  • Nordic Rose
    antwortet
    Boah... diesen Clip mit Flamenco und Kathak finde ich supertoll! Dankeschön!

    In JODHAA AKHBAR gibt es einen wunderbaren Sufi-Tanz. Hrithik Roshan tanzt den wundervoll. Ich hab lange gebraucht, solche Drehungen zu üben. Eine Freundin sagte mir, sie hätte von ihrer Tanzlehrerin den Tipp bekommen, auf eine bestimmte Stelle im Raum zu schauen. Wie beim Ballett: eine schnelle Kopfdrehung während der Körperdrehung - und die Augen haften wieder an der bestimmten Stelle, z.B. an der Tür. Muss man länger üben. Aber für mich ist es toller, wenn ich sozusagen den Raum vergesse... und auf die erhobene Hand blicke. Sehr meditativ. Musste ich aber länger üben, bevor der Drehschwindel nicht mehr eintrat - und man halbwegs würdevoll am Ende der Musik alles ausklingen lassen kann.

    Oh ja: der Ausdruck des Körpers im Tanz ist eindeutig intensiver - und berührt die Zuschauenden mehr, wenn man ungefähr weiss, worum es geht. * gröhl * Dann kommt eine andere Schwingung im Raum auf. Man muss dabei wohl nicht jedes Wort im Sangestext verstehen - aber die Grundthematik.

    @ Tanita: Ich wollte darauf hinaus, dass Sinti und Roma bestimmte Elemente MITGEBRACHT haben. Aber grundsätzlich gibt es noch andere verbindende Elemente. Der orientalische Bauchtanz hat ebenfalls seine Einflüsse hineingegeben. Über die Mauren, die lange Zeit in Südspanien lebten. Faszinierend, wie sich Kulturen gegenseitig beeinflussen. Flamenco ist für mich übrigens mehr "in die Höhe gerichtet" - und Bauchtanz "erdiger". Als ich den indischen Tanz entdeckte, war das für mich wie eine beglückende Vereinigung verschiedener Elemente.

    @ Aslihan: Mit den Mudras habe ich mich auch mal beschäftigt. Eine echte Herausforderung. Es braucht Jaaaahre, um deren Bedeutung angemessen umzusetzen. Darum hab ich mir einfach nur schöne Abläufe gemerkt - und gestaunt, wie gut das schon tut, die anzuwenden. Wenn jemand zugucken würde, der Ahnung davon hat... hehe... da könnte es bei den Botschaften womöglich zu Missverständnissen führen.
    Wenn man so will, tanze ich Elemente und Abläufe, die meinem Körper und meiner Seele guttun.

    EDIT:
    Jetzt erst hab ich den SUFI Kathak-Clip gesehen. Herrlich!!!!!
    Zuletzt geändert von Nordic Rose; 12.07.2018, 18:59.

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  • Aslihan
    antwortet
    Danke für eure netten Kommentare!
    Nordic Rose Tanzen hilft mir auch auf jeden Fall die Welt um mich herum zu vergessen, Stress abzubauen. Aber auch um mich selbst zu verstehen. Mit dem Tanzen kehre ich in mich zurück und nehme mich und meine Beziehung zur Umwelt viel bewusster wahr. Dieses Gefühl zu erklären ist schwierig..
    Viele Tänzer/innen aus der indischen klassischen Tanzszene machen nebenbei Yoga und haben eine bestimmte Diät. Das verstärkt die Beweglichkeit, da hast du durchaus Recht.
    Wie den japanischen Ausdruckstanz, kann man Kathak auch als einen Ausdruckstanz bezeichnen, das Wort katha bedeutet schließlich Geschichte erzählen. Man verwendet mudras, also Handgesten, und Gesichtsausdrücke, um die jeweilige Geschichte zu vermitteln.

    Tanita Es gibt eine Ähnlichkeit mit Flamenco, das finde ich auch. Auf YouTube kann man sogar sehr viele Videos finden, wo Kathak & Flamenco Tänzer zusammen tanzen und aufführen.
    Ein Beispiel
    https://youtu.be/Ypelse2wJMI

    Die Sufi-Bewegung ist auch in Kathak aufzufinden, den finde ich besonders schön!
    Bsp: https://www.youtube.com/watch?v=Ij_TPbArc04

    Wie du schon richtig schreibst, sollte man unbedingt die Bedeutung erlernen, beispielsweise indem man den Songtext intensiv studiert. So wird alles besser übermittelt und man selbst tanzt dann auch mit vollem Bewusstsein. Das Publikum nimmt das auch sofort wahr.

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  • Tanita
    antwortet
    Die beiden Dörrie-Filme haben mich auch für den Butoh-Tanz erwärmt.

    Dass Sinti geund Roma vielleicht die Tanzelemente nach Spanien gebracht haben, die man dort Flamenco nennt? Interessante Gedanken, Nordic Rose.

    Habe mir gestern Umrao Jaan angeschaut wegen der Tänze.Faszinierend.
    Manchmal sieht man ja bei Dreharbeiten, wie Choreographen direkt gegenüber der oder des Tanzenden jede Bewegung zeigen und sie vom Darsteller synchron imitiert werden.Wahrscheinlich ist es zu schwer, die Abläufe zu erlernen, wenn die Bedeutung nicht mit erlernt wird?

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  • Nordic Rose
    antwortet
    Waaaaaah, an diesen PAHELI-Tanz kann ich mich gut erinnern. Diese Ausdrucksart fand ich fantastisch!
    Ich glaub eine der ersten Gruppentänze, die mich regelrecht aufgewühlt haben, war dieser Trauersong in KUCH KUCH HOTA HAI. Die Frauen waren großartig.

    Tujhe Yaad Na Meri Aaye
    https://youtu.be/gCx2BvYGHCI

    Deine Flamenco-Beobachtungen finde ich spannend, Tanita. Mich spricht Flamenco ebenfalls an und ich glaube, dass es eine Verbindung über Sinti und Roma gibt. Es gibt Wissenschaftler, die deren Wurzeln in Indien vermuten. Durch ihre nomadenhafte Lebensweise haben sie dann weite Teile Europas mit ihrem Tanzstil beeinflusst. Aber Deine Theorie finde ich auch nicht schlecht. Der Kolonialismus hat vieles beeinflusst - und auch an Kultureinflüssen mitgenommen.

    Deine Gedanken zu BUTOH kann ich nachvollziehen. Da wird eher ein innerlicher Gefühlsprozess nach draussen getragen. Alles sehr verhalten und konzentriert. Jedenfalls wirkt es so nach aussen. Innerlich geht es eher um eine Art Hingabe.

    Ich finde es gibt z.B. in KIRSCHLÜTEN HANAMI (von Doris Dörrie) wunderbare Beispiele für europäisiertes Butoh. Dörrie arbeitet gerne mit solchen Elementen. Ein Gesichtsausdruck aus ihrem FUKUSHIMA-Film geht mir immer noch nahe.

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  • Tanita
    antwortet
    Aslihan :schön, deine Choreographie .Da möchte ich einfach viel mehr verstehen vom indischen Ausdruckstanz. Ich habe in Indien Tänze gesehen, die sehr an Flamenco erinnerten. Wie das ? Wegen dem portugiesischen Einfluß in Südindien ?
    Mich fasziniert auch der japanische Butoh-Tanz. Habe auch an einem Kurs teilgenommen, bei dem es erst einmal darum ging, als binsenartige Pflanze aus dem Boden zu wachsen. Fand ich anfangs ganz nett, aber nach einigen Wochen wünschte ich mir mehr Ausdrucksmöglichkeiten. Vielleicht war ich zu ungeduldig.
    Im Film " Paheli" gibt es eine Tanzsequenz, in der eine Frau derwischartig tanzt, aber auf den Knien oder aus der Hocke, so genau konnte ich es nicht erkennen. Den Sufi-Tanz habe ich bisher nur bei Männern gesehen.
    Bei den Making-of-Berichten werden die Tänze leider nie näher erklärt.

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