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Do Qaidi (1989)

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    Do Qaidi (1989)



    Cast:
    Govinda
    Sanjay Dutt
    Amrish Puri
    Gulshan Glover


    Ich finde den Film echt klasse.Mit viel Action.Und netten Songs.
    Govinda mal nicht in einer Komödie (Danke Gott) hat mir wirklich sehr gut gefallen.In solchen ernsten Rolle sehe ich ihn äusserst gerne.Diese Leistung gehört zu den Besten seiner Karriere.Sanjay Dutt spielt übrigens mit einen Bart er ist wie immer gut.Ich Liebe es wenn die zwei zusammen auftretten.
    Ich Empfehle den Film natürlich den Sanju und Govi Fans aber Action Fans können sich auf diesen Film freuen.Für mich momental der Beste Film mit Govi & sanju (muss nur noch Andolan sehen)
    Bewertung (7/10)
    Zuletzt geändert von -BOLLY-; 16.11.2016, 18:40. Grund: Cover hinzugefügt
    Breaking Bad (Serie) 9/10

    #2
    Do Qaidi (1989)


    Screenshot by gebruss

    Zur Story: Kanu (Govinda) und Manu (Sanjay Dutt) sind zwei Kleinganoven, die schwer miteinander verfeindet sind, seit einer den anderen einmal fies betrogen hat (ich sag nicht wer, sonst spoilere ich den Anfang). Unabhängig voneinander werden sie von dem Drogenboss KK (Amrish Puri) und dessen Sohn Bichu (Gulshan Grover) für einen Drogentransport angeheuert. Dieser geht schief, Kanu und Manu werden festgenommen und mit einer Kette an ihren Handgelenken zusammengekettet. Doch noch im Polizeiwagen gelingt ihnen die Flucht, und nachdem sie sich anfangs bei jeder Gelegenheit an die Gurgel gehen, stellen sie ziemlich bald fest, dass sie in ihrer Lage besser zusammenhalten sollten. Unterdessen ermorden KK und Bichu den ehrenwerten Inspektor Sinha (Suresh Oberoi), der Verdacht fällt auf die beiden Flüchtigen. Doch die Witwe des Ermordeten (Ranjeeta Kaur) weiß, wer die wahren Mörder sind, und mit ihrer Hilfe nehmen Kanu und Manu, aus deren Feindschaft mittlerweile Freundschaft geworden ist, den Kampf gegen das Drogensyndikat auf...


    "Flucht in Ketten" auf indisch. Natürlich fehlt hier der Rassenkonflikt des HW-Films, aber die anfängliche gegenseitige Abneigung der beiden Aneinandergeketteten ist auch so nicht von Pappe. Trotzdem ließ mich Do Qaidi (= Zwei Gefangene) in mancherlei Hinsicht unbefriedigt. So sind z.B. die Frauen, wie so oft in den damaligen Filmen, wieder mal nicht mehr als Staffage; die beiden Freundinnen von Kanu und Manu (Farha Naaz und Neelam) haben letztlich keinen anderen Zweck, als ein paarmal nett mit ihnen zu tanzen und am Schluss eine passive Rolle in der Climax zu spielen – umso unverständlicher, als gerade Farha Naaz so vielversprechend eingeführt wird, doch anstatt ihre Möglichkeiten später noch einmal zu nutzen, geht die Figur sang- und klanglos unter. Die absolute Glorifizierung des redlichen Inspektors Sinha (gut, er hat's verdient, aber man kann’s auch übertreiben) und die Heroisierung seiner Frau und seiner Kinder, die in der Gewalt von KK und seinen Schergen tatsächlich in aller Ruhe Papas "Hör nie auf, zu lächeln und zu singen"-Lied anstimmen, lösten in mir nur noch Kopfschütteln aus. Und völlig verschenkt wird der Plot, in dem Manu sich um die verunfallte Mutter seines damals noch Feindes Kanu kümmert (ohne zu wissen, dass sie seine Mutter ist) und Kanu ihn, als er Medikamente für sie holen will, auch noch zusammenschlägt, obwohl Manu ihn um einen Waffenstillstand bittet, da es um das Leben einer alten Frau gehe. Was für ein Potential - nur: der Plot wird danach nie wieder aufgenommen. Nicht zu fassen. Ein Film der verschenkten Möglichkeiten.

    Dass Do Qaidi dazu auch noch haarsträubende Fehler hat (um nur einen zu nennen: Govinda ist in der Zeit, in der er noch an Sanjay gekettet ist, mal mit, mal ohne Jacke zu sehen, und ich würde zu gerne wissen, wie er die immer an- und ausgezogen hat - von der ständig wechselnden Kettenlänge mal ganz abgesehen), das würde ich noch hingehen lassen - nicht jedoch das absolut unbefriedigende Ende, das für einige der Anwesenden ganz, ganz bittere Konsequenzen haben wird. Und wenn dann über diesem deprimierenden Schlussbild zu den Endcredits unbekümmert noch mal der fröhliche „Immer schön lächeln und singen“-Song eingespielt wird, fällt einem zu diesem Zynismus nichts mehr ein.

    Sanjay - nun ja, er spielt okay. Sorry, aber zu größeren Lobeshymnen will ich mich diesmal nicht aufschwingen. Vielleicht kommt das einfach davon, wenn man zu viele Filme auf einmal dreht, was Sanju damals ja definitiv gemacht hat; in Do Qaidi wirkt er, verglichen mit anderen zeitgleich entstandenen Filmen, teilweise erstaunlich energielos. Zu den besten Momenten zählt das Medley aus Filmsongs u.a. aus Jackie Shroffs Debüt-Film Hero (1983) und aus Amar Akbar Anthony, das auf die Situation von Kanu und Manu umgetextet wurde (um der Polizei zu entgehen, müssen sie einen auf Freundschaft machen, lassen ihren Gegner jedoch keinen Moment im Unklaren, was sie wirklich von ihm halten), und die vielleicht stärkste Szene des Ketten-Jodis:
    Spoiler!


    Wie der etwa zeitgleich entstandene Film Taaqatwar (und der wenige Jahre später gedrehte Andolan) ist auch Do Qaidi eine Widerlegung der Ansicht, Sanjay und Govinda seien ein reines Buddy-Jodi - sie haben ebenso viele ernste wie komische Filme miteinander gedreht. Dass ihr Zusammenspiel in den späteren Buddy-Komödien wie ein Uhrwerk funktionierte, mag an der Erfahrung liegen, die sie in diesen frühen Filmen miteinander gesammelt haben, aber auch hier ergänzen sie sich bereits sehr gut, und man kann verstehen, warum man die beiden so gerne zusammengecastet hat. Zudem stand Govinda seinerzeit erst am Beginn seiner Karriere (Sanjay war schon fünf Jahre länger als er im Geschäft) und war noch nicht als reiner Komiker abgestempelt, sondern spielte auch ernste Rollen, und das gar nicht schlecht, wie er auch in Do Qaidi wieder zeigt.

    Produktion: Pushpa S. Choudhary; Regie: Ajay Kashyap
    152 Min.; DVD: Madhu, englische UT (inkl. Songs), leider mit einigen ärgerlichen Fehlern (z.B. wenn Sanjay in den Mund gelegt wird, dass er die Schurken davonkommen lassen will, wo er doch eindeutig das Gegenteil anstrebt)...
    http://sanjudiwali.blogspot.com/2007...aidi-1989.html

    Und hier gibt's Screenshots aus dem Film...
    Zuletzt geändert von Diwali; 12.10.2008, 00:06.
    Kashmir-Saga: Vikram und Raja verlassen das Molo und gehen in die Welt.

    May the malt be with you. Jadoo Ki Jhappi. Gandhigiri Zindabad. Don't worry, be Barfi. Wrong Number. I Am.

    Kommentar


      #3
      Hier zwei Songs aus Do Qaidi:

      http://de.youtube.com/watch?v=NbLPxZ8or94
      http://de.youtube.com/watch?v=-2o5W5hrsMA

      Phir Milenge
      Sitara
      MAHESH - PRABHAS - GOPICHAND - SUMANTH - JAYAM - SURYA - VIKRAM - AJITH - BHARATH - ARYA - ARJUN SARYA - SRIKANTH - DHANUSH - JEEVA - PUNEET - GANESH - DARSHAN - SUDEEP - PRITHVIRAJ - JAYASURYA - MAMMOOTTY - MOHANLAL - PRASHANTH - PAWAN KALYAN
      SALMAN KHAN - GOVINDA - SUNNY DEOL - AJAY DEVGN
      SHASHI KAPOOR - DILIP KUMAR - DEV ANAND - KISHORE KUMAR

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        #4
        Ich fand die Kombination von Sanjay und Govinda überraschend gut, ich habe die in diesem Film zum ersten Mal zusammen gesehen.

        Amrish Puri als Bösewicht ist zweifelsfrei "at his worst best" , die Stelle mit den Kindern fand ich (für unsere westliche Sichtweise) extrem grenzwertig, das käme wohl so in keinem europäischen Film vor.

        Ansonsten war der Film zwar nichts herausragendes, zählt aber meiner Meinung nach auch nicht zu Sanjus Schlechtesten.

        Das Bärtchen in der Form mag ich an Sanju nicht so.
        Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)
        Jeder Mensch hat drei Leben, ein privates, ein öffentliches und eines, dass andere sich ausdenken..........
        Memo an mich: mehr Vokale einbauen...das ist luschtisch..... ;-)

        Kommentar


          #5
          Ich stimme Diwali zwar soweit in allen Punkten zu was die Schwächen anbelangt aber würde den Film trotzdem noch als ganz passabel verkaufen wollen. Zumal Sanjay deutlich besser bei mir weggekommen ist. Govinda hat ähnlich agiert wie er. Kenne es auch etwas besser, ziemliche Routine bei beiden aber rauchend sehe ich ihn auch sehr selten, das hatte was. Wir schieben es dem Drehbuch in die Schuhe, dass Möglichkeiten nicht ausgeschöpft wurden weil hektisch zum nächsten Szenario gewechselt werden musste.

          Zitat von Diwali Beitrag anzeigen
          Und wenn dann über diesem deprimierenden Schlussbild zu den Endcredits unbekümmert noch mal der fröhliche „Immer schön lächeln und singen“-Song eingespielt wird, fällt einem zu diesem Zynismus nichts mehr ein.
          Ich habe es mit viel Humor genommen und habe herzhaft gelacht. Der ganze Climax verkam zum wuchernden Trash, da hat der Freude-Song zum Beerdigungsfeeling doch voll gepasst.

          Zu den besten Momenten zählt das Medley aus Filmsongs u.a...aus Amar Akbar Anthony
          An dieser Stelle habe ich mich voll gefreut, ich liebe das Original! Für den Song Ding Dong O Baba Sing (besagter Song wird an dieser Stelle aufgegriffen) hat es sich auf jeden Fall gelohnt.
          Es ist immer Hoffnung da, dass dein Leben anders werden kann,
          denn du kannst jederzeit neue Erfahrungen machen und so Neues lernen.
          Satir

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