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Hier rein sollten wirklich nur Diskussionen über Filme, die im Zeitraum 1990 bis 1999 veröffentlicht wurden. Oldies und aktuellere Filme haben ihre eigenen Rubriken.

Wenn ihr einen Thread aufmacht, nehmt ihr den Titel des Films als THEMA (Schreibweise: Xyyyyy, nicht alles gross bitte!!!) - darin wird dann über den Film diskutiert, werden eure Kritiken gepostet. Bitte orientiert euch an den bereits vorhandenen Threads.

Alles was Film-Tratsch angeht, was Stars betrifft oder Kinostarts, postet ihr bitte in die entsprechenden Threads. Hier gehts um Filme. Basta.

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1942 - A Love Story (1994)

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    1942 - A Love Story (1994)



    Thread im alten Forum

    Marcos Kritik

    #2
    Zusammenfassung altes Forum

    kerry erstellt am 29.12.2006 14:41
    Hat jemand den Film 1942 A Love Storry gesehen.

    Mich hat der Film interessiert, wegen der Inhaltsangabe hier im Forum und weil die Bewertung ebenfalls sehr hoch ausgefallen ist.

    Naja Manisha Koirala spielt mit Rishi Kapoor ganz gut zusammen und auch Jacky Shroff spielt seine Rolle als Wiederstandkämpfer überzeugend.
    Hab schon einige politische Filme gesehen, aber dieser Film war meiner Meinung eher langatmig und teilweise langweilig.

    Die letze halbe Stunde war nicht schlecht, aber das macht die 2 Stunden vorher nicht unbedingt besser

    Diwali erstellt am 29.12.2006 15:01
    Quote: Naja Manisha Koirala spielt mit Rishi Kapoor ganz gut zusammen...

    Wenn dieser Rishi jetzt hier reinschauen würde, dann würde er sagen: Hallo, ich bin Anil, schön, euch kennenzulernen...

    Larla erstellt am 29.12.2006 15:13
    Ich hatte mir den Film wegen des eines Liedes angesehen (ek ladki...) und war vom Film auch eher enttäuscht. Irgendwie wollte der Funke nicht so recht überspringen und ich war eher gelangweilt und teilweise genervt als mitgerissen. Schade...und ich kann nicht mal sagen, woran es lag.
    babybear erstellt am 29.12.2006 21:25
    Oh, ihr mochtet den Film nicht?
    Ich fand ihn klasse! Besonders das Ende, als

    möglicherweise Spoilergefahr

    dieser furchtbare Engländer, der immerzu "Hang Him" (das war es doch, oder?) gesagt hat, in einem Tonfall und mit einer Lippenbewegung die mich jedesmal fast den Fernseher aus dem Fenster schmeißen ließ, getötet wurde.

    Habe ich doch glatt vergessen: Anil Kapoor ist klasse!

    Priyanka erstellt am 29.12.2006 22:23
    Ich finde den Film ganz OK!!Ich liebe das eine Lied"Eike Ladhki"!!Das ist ein Ohrwumrm!
    Zuletzt geändert von Jamc; 26.01.2007, 23:09.
    Heute stehen wir am Rande des Abgrunds, morgen sind wir einen Schritt weiter!

    Kommentar


      #3
      Mir hat der Film sehr gut gefallen. Anfangs war ich zwar ein wenig irritiert, weil ich irgendwie erwartet hatte, dass die politische Situation stärker im Vordergrund stehen würde als die Romanze zwischen Anil und Manisha. Aber dann wurde mir klar, dass der Titel des Filmes eben 1942 - A Love Story ist, sprich genau das hielt, was er versprach - dafür, dass ich irgendwie eine andere Vorstellung hatte, kann er ja nichts

      Nachdem ich mich also erst einmal damit abgefunden hatte, dass im Zentrum des Films eben nicht der Kampf der indischen Befreiungsbewegung gegen die britischen Kolonialherren stand, sondern dies nur Hintergrund und Aufhänger für die Love Story war, konnte ich den Film unbelastet von jeglicher trügerischer Erwartung richtig genießen

      Die Rollen sind hervoragend besetzt - Manisha sieht wunderschön aus und hat erfreulicherweise gegen Ende mehr zu tun als nur zu schmachten, Jacki Shroff hat zwar relativ wenig Screentime, hinterläßt aber wie immer einen bleibenden Eindruck. Am meisten hat mich Anil Kapoor überrascht. Normalerweise mag ich ihn ja weniger, aber in der Rolle des verwöhnten Sohnes eines reichen Kollaborateurs, der sich ausgerechnet in die Tochter eines Widerstandskämpfers verliebt und dadurch zum Patrioten wird, fand ich ihn grandios.

      Die Musik gefiel mir auch, allerdings gab es für meinen Geschmack davon ein wenig zu viel. In der ersten Hälfte des Filmes jagte ein Song förmlich den nächsten, wurde beinahe mehr gesungen als, dass es eine normale Handlung gab. Bei einem Film wie Hum Aapke Hain Koun, der nichts weiter ist und sein will als ein andauernder Hochzeitsreigen ist das in Ordnung - aber 1942 - A Lovestory hatte (wenn auch eher dezent im Hintergrund gehalten) daneben einen politischen Anstrich (mehr kann man eingedenk der Wichtung im Film nicht wirklich sagen), da wären mir ein paar Songs weniger und dafür ein wenig mehr Handlung neben der Romanze lieber gewesen.

      Im letzten Drittel nahm der Film dann endlich Fahrt auf. Mit dem Auftauchen Jacki Shroffs als großen Held des Widerstandes ging es zielstrebig und nahezu Song-frei in die politische Zielgerade.

      Der Schlußkampf war packend - so muß es sein! Besonders lobend möchte ich noch die Erzählstruktur des Filmes erwähnen, die sozusagen 10 Minuten vor dem Schluß beginnt, dann in eine einzige große Rückblende übergeht, um danach leicht überlappend wieder in der Gegenwart zu landen. Ist zwar weder neu noch sonderlich originell, gefällt aber irgendwie immer wieder - zumindest mir
      Zuletzt geändert von Sujen; 27.02.2007, 18:03.
      Bekennender Mahesh Babu Fan.

      "If I'm committed I never shrink back!" (Mahesh Babu in "Pokiri")


      Molodezhnaja.ch Mitglied seit: 01.05.2005

      Kommentar


        #4
        @Sujen
        Toll beschrieben...Für mich gehört 1942 - A Love Story eindeutig zu meinen Lieblingsfilmen und kann ihn von daher nur wärmstens weiterempfehlen.

        Meine Punkte: 10/10
        Phloe ♥ Calzona ♥ Broe ♥ Lani ♥ Danloe

        *Like sands through the hourglass, so are the days of our lives.*

        Some things are going to work out as if they were destined to happen, as if they were just meant to be.

        Kommentar


          #5
          Meine Eindrücke

          Nach meiner letzten Erfahrung mit einem Klassiker war ich etwas skeptisch, ob ich diesem Film gerecht werden kann.

          Der erste Teil beschreibt die Entwicklung der Liebesgeschichte – wie bekannt: Liebe auf den ersten Blick auf Seite des männlichen Parts, verschämte, schließlich eingestandene Liebe auf der weiblichen Seite mit viel Gesang und Tanz. Und zur Besiegelung, o Wunder, es ist 1993 bzw. 1942 im Film – ein Kuß!

          Das Drama entwickelt sich am Ende des ersten Teils und hält die Spannung über die Intermission hinweg. Der Vater der Liebenden ist Revolutionär gegen die brüchige British Raj Herrschaft und plant mit anderen einen Bombenanschlag auf einen General, der das verschlafene Himalaja-Städtchen besuchen wird. Die Anschlagspläne werden aufgedeckt: Mord, Trennung, Flucht auf Seiten der Freiheitskämpfer sind die Folgen. Trotzdem ist der Widerstand nicht gebrochen und im zweiten Teil greift er um sich, um das trotz aller dramatischen Entwicklungen zu erwartende Ende zu ermöglichen.

          Fantastisch fand ich die Landschaftsbilder aus Kashmir, die wunderbare, bezaubernde Manisha Koirala und den springlebendigen Anil Kapoor, dessen Darstellung ganz sicher einem uns gut bekannten Schauspieler zur Inspiration gedient hat – oder umgekehrt?

          Das patriotische Thema wird mit dem nötigen Ernst, aber manchmal überzeichnet mit sehr viel Blut, vor allem während des Höhepunkts der Ereignisse, geschildert, steht aber jederzeit hinter der Liebesgeschichte zurück – und so heißt der Film ja auch.
          "Wot ever it is u stopped from doing last yr.Do it in 2017. Love, Family, Job wotever.If it scares u do it more & u will b happier." SRK, Silvester 2016

          How quick come the reasons approving what we like. Jane Austen

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