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Vaastav (1999)

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    Vaastav (1999)

    Zur Story: Raghunath Namdev Shivalkar, genannt Raghu (Sanjay Dutt) schafft – im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Vijay (Mohnish Bahl) und zum Kummer seines Vaters Namdev (Shivaji Satham) – keinen Schulabschluss und startet zusammen mit seinem Freund Shorty (Sanjay Narvekar) eine Imbissbude, die auch ganz gut läuft, bis Shorty sich eines Nachts mit Mitgliedern der Bandya-Bande anlegt und Raghu, als er ihm zu Hilfe kommen will, unabsichtlich den Bruder Bandyas tötet. Ihr Freund Kishore Kadam (Deepak Tijori), der als Sub-Inspektor bei der Polizei arbeitet, rät Raghu und Shorty davon ab, sich der Polizei zu stellen, da diese von Bandya gekauft sei, und begibt die beiden in den Schutz eines anderen Dons, „One-Eye“ Vittal Kaanya (Ashish Vidyarthi). Bei einem durch den Vermittler Suleiman Bhai (Paresh Rawal) arrangierten Treffen will Bandya Raghu töten, doch Raghu kommt ihm zuvor und akzeptiert allmählich, dass es für ihn nunmehr keinen Weg zurück mehr gibt. Er steigt zum mächtigen Don Raghubhai auf und erledigt schmutzige Geschäfte für den Home Minister Babbanrao Kadam (Mohan Joshi). Seine Versuche, trotzdem Kontakt zu seiner Familie zu halten, scheitern vor allem am Widerstand seiner Mutter Shanta (Reema Lagoo), die Raghu seine kriminellen Taten nicht verzeihen kann. Ein Lichtblick in Raghus Leben ist die Prostituierte Sonu (Namrata Shirodkar), die er aus einem Bordell holt und heiratet und die ihm seinen Sohn Rohit schenkt. Doch sie kann nicht verhindern, dass Raghu, der ohne Alkohol und Drogen längst nicht mehr klarkommt, allmählich immer mehr abrutscht...


    Achtzehn Jahre lang hatte sich Sanjay Dutt, allen Hindernissen durch private Schicksalsschläge zum Trotz, eine bemerkenswerte Filmkarriere erarbeitet; bei den Award-Verleihungen jedoch hatte man ihn in all diesen Jahren geflissentlich übersehen. Im Jahr 2000 dagegen hagelte es plötzlich Preise und Auszeichnungen für ihn, und das nicht nur deshalb zu Recht, weil diese Form der Anerkennung überfällig war, sondern vor allem auch deswegen, weil Sanjus Leistung in Vaastav - The Reality wirklich grandios ist. Sein Raghubhai bescherte ihm den Filmfare und den Star Screen Award als bester Schauspieler sowie den Award for Artistic Excellence der International Indian Film Academy und katapultierte ihn endgültig in den Olymp der ganz großen Stars und Charakterdarsteller des Hindi Cinema.

    Am Anfang scheint es noch, als sollte Raghu Sanjays (nach Naam und Sarphira) dritte Cal-Rolle à la East of Eden werden – ein junger Mann mit im Prinzip gutem Herzen, aber zum Kummer seines Vaters ein Taugenichts mit Hang zu Kleindelikten. Aber schon nach kurzer Zeit überschlagen sich die Ereignisse, und Sanjay stürzt sein Publikum für den Rest des Filmes in ein einziges großes Wechselbad der Gefühle. Man ist immer wieder geneigt, auf seiner Seite zu bleiben, weil er nicht von Natur aus ein Krimineller ist, weil ihm seine Familie und seine Freunde immer über alles gehen, weil er selbst auf dem Höhepunkt seiner Macht noch gewisse Werte in sich am Leben erhält – aber andererseits, wie kann man das, wenn er im gleichen Atemzug Untaten von beispielloser Gnadenlosigkeit begeht, eiskalt Kinder mit dem Tod bedroht und ohne mit der Wimper zu zucken Menschen über den Haufen schießt? Soll, kann, darf man mit diesem Raghubhai mitfühlen, obwohl man ihm manchmal wie die Frau jenes Parsen ins Gesicht spucken will? Oder muss man ihn hassen und verachten, obwohl man ihn in den Arm nehmen und trösten möchte, wenn er bittere Tränen über sein verpfuschtes Leben vergießt, in dem es für ihn keine Umkehr mehr gibt, oder wenn er schließlich, ein Drogenwrack, schlaflos und voller Todesangst dem Wahnsinn entgegentreibt?

    Selten hat sich Sanjay derart mit Haut und Haaren einer Rolle verschrieben wie in Vaastav. Er spielt den Raghubhai nicht, er ist diese Figur mit all ihren Facetten. Man kann das nicht beschreiben, man muss diese Leistung gesehen haben; die Awards dafür sind jedenfalls mehr als verdient. Aber auch Sanjays Co-Stars sind sehr gut, wobei an allererster Stelle die Darsteller der Eltern genannt werden müssen, Shivaji Satham (die Aussöhnungsszene zwischen ihm und Sanjay rührt zu Tränen) und Reema Lagoo (die vor allem in dem ungewöhnlichen Finale eine tragende Rolle spielt). Namrata Shirodkar hat leider etwas wenig Screentime bekommen, aber dennoch gelingt ihr ein berührendes Porträt der Prostituierten Sonia, deren Szene mit einem am Rande des Wahnsinns stehenden Raghu zu den Höhepunkten des Films gerechnet werden muss. Und ein Sonderlob geht an Paresh Rawal für seinen starken Friedensvermittler Suleiman.

    Vaastav ist ein absolut grandioser und herausragender Film, der ohne Frage zu Sanjus besten Leistungen zählt. Drei Jahre später drehte Mahesh Manjrekar mit Hathyar ein Sequel zu Vaastav, in dem er die Geschichte von Raghus Sohn Rohit erzählte. Für die Rolle des Rohit engagierte er - Sanjay Dutt.

    Produktion: Deepak; Regie: Mahesh Manjrekar
    146 Min.; DVD: Eros, englische UT (Songs nicht untertitelt)

    http://sanjudiwali.blogspot.com/2007...stav-1999.html

    Marcos Rezension: http://molodezhnaja.ch/india_u.htm#vaastav
    Kashmir-Saga: Vikram und Raja verlassen das Molo und gehen in die Welt.

    May the malt be with you. Jadoo Ki Jhappi. Gandhigiri Zindabad. Don't worry, be Barfi. Wrong Number. I Am.

    #2
    Vor kurzem durfte ich diesen Film anschauen,Diwali schrieb schon alles.

    ich fand diesen Film einfach nur genial.Er ist atemberaubend,spannend,schockierend und herrausragend zu gleich.Sanjay Dutt hat mich einmal mehr die Luft zum Atmen genommen.Ich hatte manchmal solch ein Atemstillstand,ich konnte nix sagen geschweige denn Denken.

    ich habe sogar geweint,ich war schokiert.Meine Gefühle fuhren Achterbahn.Ich kann nur sagen,wer diesen Film sehen will oder gesehen hat,sollte sich auch den 2.Film anschauen Hathyar.

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      #3
      Vaastav ist einer der besten und eindrucksvollsten Filme, die Sanjay Dutt je gemacht hat. Die Auszeichnung mit dem Filmfare Award als bester Schauspieler war mehr als verdient.

      Vaastav ist kein klassischer Gangsterfilm, sondern ein packendes Drama um Aufstieg und Fall eines Dons und - was ich besonders beeindruckend finde, die Gründe, wieso jemand überhaupt auf die schiefe Bahn gerät.

      Der Schluss ist unerwartet und konsequent zugleich und hat mich ziemlich mitgenommen.

      In gewisser Weise ist Vaastav der Vorläufer von Company, wobei mir die Umsetzung des Themas in Vaastav deutlich besser gefällt. Das fängt schon bei Sanjay Dutts Outfit an. Wenn er als Raghu Bhai in schneeweißer Kurta mit blutroter Tika auf der Stirn durch die Gegend läuft und seinem eigenen Ehrenkodex folgt, das hat schon was

      We mal einen Blick riskieren möchte, hier gibt es einen Video Clip zu Vaastav:

      http://www.youtube.com/watch?v=gRAHVgownHE

      Und hier den Trailer von Eros:

      http://www.youtube.com/watch?v=tVpTqQAckdk
      Zuletzt geändert von Sujen; 03.02.2007, 15:01.
      Bekennender Mahesh Babu Fan.

      "If I'm committed I never shrink back!" (Mahesh Babu in "Pokiri")


      Molodezhnaja.ch Mitglied seit: 01.05.2005

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        #4
        Zitat von Sujen Beitrag anzeigen
        Der Schluss ist unerwartet und konsequent zugleich und hat mich ziemlich mitgenommen.
        Damit und mit der ausführlichen Besprechung von Diwali ist alles gesagt. Ein absolutes Muß dieser Film für jeden Filmfan; selbst wenn er Bollywood sonst links liegen lässt.

        Ergänzen möchte ich aber noch, dass Deepak Tijori hier in diesem Film mir zum ersten Mal richtig gefallen hat. Kenne ihn bisher vor allem aus KHKN, Baadshah, Anjaam und Ghulam. Da habe ich mich meist gefragt, warum dieser Typ so oft gecastet wird. Jetzt habe ich endlich eine Antwort.
        'Unterschätze nie die Macht dummer Leute, die einer Meinung sind.' - Tucholsky
        Lee Hwa Shin - Manse!
        And Bob's your uncle. / Wir müssen einfach Vertrauen haben, dass der Meister weiß, was er tut. Immer!
        >pics & gifs: credit to the owner<

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          #5
          Ich habe mir gestern Vaastav angesehen und kann mich allen hier nur anschließen, dass mit Diwalis Rezession schon alles gesagt ist

          Vaastav ............. ich war einfach nur ziemlich sprachlos und verheult. Einige Szenen haben mich besonders mitgenommen.

          Spoiler!

          Der Film ist einfach grandios, spannend, intensiv, beeindruckend, schockierend, macht einen atemlos, man fühlt mit ... ein Muss!
          Sanju hat mich mit der Leistung schwer beeindruckt und, dass er dafür den Filmfare Award als bester Schauspieler bekommen hat wundert mich überhaupt nicht, den hat er einfach verdient.
          MAHESH - PRABHAS - GOPICHAND - SUMANTH - JAYAM - SURYA - VIKRAM - AJITH - BHARATH - ARYA - ARJUN SARYA - SRIKANTH - DHANUSH - JEEVA - PUNEET - GANESH - DARSHAN - SUDEEP - PRITHVIRAJ - JAYASURYA - MAMMOOTTY - MOHANLAL - PRASHANTH - PAWAN KALYAN
          SALMAN KHAN - GOVINDA - SUNNY DEOL - AJAY DEVGN
          SHASHI KAPOOR - DILIP KUMAR - DEV ANAND - KISHORE KUMAR

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            #6
            Achterbahnfahrt. Genau das trifft’s. Nicht nur für den Zuschauer, sondern genauso auch für Raghu und seine Familie.

            Zitat von Diwali Beitrag anzeigen
            Man ist immer wieder geneigt, auf seiner Seite zu bleiben, weil er nicht von Natur aus ein Krimineller ist, weil ihm seine Familie und seine Freunde immer über alles gehen, weil er selbst auf dem Höhepunkt seiner Macht noch gewisse Werte in sich am Leben erhält – aber andererseits, wie kann man das, wenn er im gleichen Atemzug Untaten von beispielloser Gnadenlosigkeit begeht, eiskalt Kinder mit dem Tod bedroht und ohne mit der Wimper zu zucken Menschen über den Haufen schießt?
            Diese Werte scheinen im Verlauf des Films nur hin und wieder durchzublitzen. Doch diese konsequent in seinem Leben umsetzen fällt Raghu zunehmend schwerer. Einfach zu sagen, die Ereignisse überschlagen sich und irgendwann findet er nicht mehr raus aus dem Schlamassel, erscheint mir nicht recht. Eigentlich müsste man sich doch die Frage stellen, warum das überhaupt geschehen konnte. M.E. ist Raghu ein sehr wankelmütiger Mensch, der kein Selbstvertrauen besitzt. Seine Eltern und sein Bruder haben mit Sicherheit ihr Scherflein dazu beigetragen. Neben einem Bruder zu existieren, der zur Freude der Eltern alles in seinem Leben richtig macht, ist auf Dauer mit Sicherheit nicht sehr aufbauend. Dass er sich daher in diesen dubiosen Kreisen wohler fühlt, weil er dort „jemand“ ist, erscheint mir daher nicht ungewöhnlich. Ständig wird einem vorgeführt, wie Raghu seine Werte und Tugenden zum Ausdruck bringt; für jeden Menschen mit gesunden Ethik- und Moralvorstellungen eigentlich unvorstellbar. Immer wieder sagt man sich „Nein. Das macht er doch jetzt nicht! Das kann er doch jetzt nicht bringen!“ Und er kann doch!

            Unglaublich. Ein Spitzenfilm. Alleine schon wegen Sanjay Dutts beeindruckender Leistung als Raghu ist der Film mehr als nur sehenswert. Auch wenn ich den Schluß zwar für konsequent und dennoch für nicht richtig halte. Um die hindifilmtypische Moral von der Geschicht ins rechte Licht zu rücken, ist dieses Ende vermutlich sinnvoll, aber es zeigt nur eine Seite der Medaille und damit kann ich mich nicht so recht anfreunden. Aber so ist das eben. Vaastav ist nun mal von Anfang bis zum Ende eine Achterbahnfahrt.

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              #7
              Zu besagtem Schluss (danke, Mili, für diese unverhoffte Steilvorlage ) habe ich erst gestern wieder zwei Interviews mit Sanju bzw. Manjrekar gelesen, in denen die beiden erzählten, dass diese Schlussszene - immerhin vier Dialogseiten - in einem Zug durchgedreht wurde! Die Kameras wurden entsprechend in den verschiedenen Räumlichkeiten postiert, und dann ging's los. Der Grund war: Sanju wusste, dass es schwierig werden würde, Raghus extreme, psychologisch aufgeheizte Stimmung unverändert beizubehalten bzw. noch zu steigern, wenn sie in mehrere Takes zerhackt würde. Daher wollte er diese lange Sequenz unbedingt in einem Stück durchspielen. Das glückte dann auch - aber danach, so erzählte Sanju hinterher, war er erstmal ein paar Tage lang "tot". Und er bekommt noch heute Gänsehaut, wenn er diese Szene sieht. (Ich auch. )
              Kashmir-Saga: Vikram und Raja verlassen das Molo und gehen in die Welt.

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                #8
                Aha, daher also die Wahnsinns-Intensität. Vah! Was für eine Leistung! Ich liebe (und hasse) diese Schluss-Szene! Aber ich muss ja nicht mehr erwähnen, dass Vaastav mein absoluter Lieblings-Sanju-Film ist.
                ~~~~~zafarised~~~~~

                Ruairí, Kili, Mitchell and Dante

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                  #9
                  Ich habe heute auch endlich mal Vaastav angeschaut und möchte meine Eindrücke auf Diwalis Bitte hin nicht nur im Sanjay-Thread sondern auch hier hinterlassen.

                  Und was soll ich sagen - das Ende ........ .
                  Mit allem hätte ich gerechnet aber nicht damit.

                  Gut, die Story inklusive korrupter Polizisten und Politiker ist nicht die Neueste aber die Umsetzung fand ich ganz gut und niemals langweilig.
                  Zu Sanjays schauspielerischer Leistung kann ich nur sagen, dass ich die einmalig gut fand. Sowohl am Anfang als Taugenichts und gelegentliches Ärgernis für seine Mitmenschen als auch später als Unterweltboss - ich fand ihn immer überzeugend in seiner Darstellung.
                  Und dass er dafür sogar Anerkennung bekommen hat und ausgezeichnet wurde, wie ich hier grade gelesen habe, finde ich sehr schön - er hat es eindeutig verdient!
                  Leider habe ich noch sehr an den Untertiteln geklebt, weshalb mir bestimmt die Feinheiten in Mimik und Körpersprache entgangen sind. Da hilft nur, den Film noch einmal anzugucken. Und das ist er auf alle Fälle wert.

                  Die Szene, in der er Sonia das erste Mal trifft, finde ich auch ganz niedlich - erwachsener Mann mit krimineller Ader ist plötzlich sprachlos.

                  Womit ich nichts anfangen konnte, war die Szene in der Schweiz inkl. gaffender Zuschauer.
                  Für die Geschichte fand ich sie vom Inhalt her nebensächlich, und der abrupte Schauplatzwechsel wirkte für mich eher irritierend und deplaziert.
                  Wie mich Diwali grade aufgeklärt hat, wurde die Alpenkulisse allerdings nur auf ausdrücklichen Wunsch des Produzenten in den Film eingebaut und ist mitnichten vom Regisseur mit offenen Armen aufgenommen worden.

                  Mein Fazit: Auch wenn es in meinen Augen wesentlich weniger Brutalität hätte sein dürfen, ist es alles in allem ein absolut ansehenswerter Film mit einem Sanjay in Höchstform, den man nur weiter empfehlen kann.
                  Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk. (Tibetisches Sprichwort)
                  "Ich habe immer mein Herz über meinen Verstand regieren lassen. Und das ist sowohl meine größte Stärke als auch meine Schwäche." - Sanjay Dutt (ToI 14.05.07)
                  Glühweinselige Elefantensafari am Ende des Ganges :) - Dezember 2010
                  Proud to be DOOF!

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                    #10
                    Vastaav ist einfach ein muss für alle der film ist einfach sehr gut gewessen.
                    Sanjay Dutt überzeugte hier .Als Bösewicht und als Lieber Junge
                    Aber als Bösewicht war er einfach besser.Diwali ich kann dich verstehen das du den film sehr magst weil das tuhe ich nämlich auch.Das eininzige Negative war die erste halbe stunde aber das ist nicht sonderlich schlimmer weil der film einfach zu gut war um das der amfang im schaden kann.
                    Wer ihn nicht gesehen hat soll ihn unbedingt sehen.
                    1)Weil Sanjay Dutt Mitspielt
                    2)Weil die Songs einfach wunderbar sind
                    3)Weil der film viele gesichter zeigt und sehr toll ist.
                    Bewertung (7/10)
                    Breaking Bad (Serie) 9/10

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                      #11
                      Zitat von Uday Beitrag anzeigen
                      Das eininzige Negative war die erste halbe stunde aber das ist nicht sonderlich schlimmer weil der film einfach zu gut war um das der amfang im schaden kann.
                      Was war an der ersten halben Stunde negativ? Dass das Umfeld gezeigt wurde, in dem Raghu aufwuchs? Dass seine Familie und Freunde eingeführt wurden und wie sie und Raghu zueinander stehen? Dass gezeigt wurde, was für ein lebensfroher und allen widrigen Umständen zum Trotz unglaublich optimistischer junger Mann Raghu war, bevor er in schlechte Kreise geriet und in den Sumpf des Verbrechens gezogen wurde?

                      Aber gerade das war unbedingt notwendig. Wenn Raghu von Anfang an ein Don gewesen wäre - was wäre dann so Besonderes an dem Film gewesen? Um Raghus Geschichte zu verstehen, muss man seine beiden Welten kennen - die arme, laute, fröhliche, traurige, bunte seines Zuhauses - und die kalte, lieblose und einsame der Unterwelt.

                      Für mich ist Vaastav ein rundum gelungenes Meisterwerk - ein Film, bei dem ich zweieinhalb Stunden lang den Atem anhalte, nicht zuletzt ob Sanjus unglaublicher Power-Leistung - bis hin zu dem grandiosen Finale, bei dem ich jedesmal wieder Gänsehaut bekomme.

                      Ich will dir damit jetzt nicht deine Meinung streitig machen, Uday, das weißt du - aber das mit der ersten halben Stunde sehe ich eben anders.

                      P.S. Hier gibt es übrigens jede Menge toller Screenshots aus Vaastav!
                      Zuletzt geändert von Diwali; 29.05.2008, 19:57.
                      Kashmir-Saga: Vikram und Raja verlassen das Molo und gehen in die Welt.

                      May the malt be with you. Jadoo Ki Jhappi. Gandhigiri Zindabad. Don't worry, be Barfi. Wrong Number. I Am.

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                        #12
                        Zitat von Uday Beitrag anzeigen
                        Das eininzige Negative war die erste halbe stunde aber das ist nicht sonderlich schlimmer weil der film einfach zu gut war um das der amfang im schaden kann.
                        Warum ist die erste halbe Stunde negativ? Meiner Meinung nach, ist gerade diese Zeit wichtig, um Raghu zu verstehen. Um ihn, sein Leben, seine Familie und seine Freunde kennenzulernen, ihr Verhältnis zu einander. Und so wie Diwali schreibt

                        Um Raghus Geschichte zu verstehen, muss man seine beiden Welten kennen - die arme, laute, fröhliche, traurige, bunte seines Zuhauses - und die kalte, lieblose und einsame der Unterwelt.
                        Hätte der Film gleich mit Sanju als Don begonnen, hätte er mich wahrscheinlich nicht so beeindruckt. Denn dann würde mir der Übergang fehlen und ich müsste mich fragen, wie und warum ist er denn eigentlich zu so einem Menschen geworden.

                        Ich finde, Vaastav ist ein einmalig gute gespielter Film und Sanju ist einfach grandios als Raghu und auch als Raghubhai. Eine konstante, einfach geniale schauspielerische Leistung während des ganzen Films über. Einige Szenen erschüttern mich immer wieder zutiefst

                        Spoiler!


                        Phir Milenge
                        Sitara
                        MAHESH - PRABHAS - GOPICHAND - SUMANTH - JAYAM - SURYA - VIKRAM - AJITH - BHARATH - ARYA - ARJUN SARYA - SRIKANTH - DHANUSH - JEEVA - PUNEET - GANESH - DARSHAN - SUDEEP - PRITHVIRAJ - JAYASURYA - MAMMOOTTY - MOHANLAL - PRASHANTH - PAWAN KALYAN
                        SALMAN KHAN - GOVINDA - SUNNY DEOL - AJAY DEVGN
                        SHASHI KAPOOR - DILIP KUMAR - DEV ANAND - KISHORE KUMAR

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                          #13
                          Der Film ist einfach nur grandios!Von der ersten Minute bis zur letzten.Ich fand ihn keine Sekunde langweilig.Großartig fand ich auch die Schauspielerin ,welche seine Mutter gespielt hat.Eindrucksvoll wie er die Wandlung durchmacht vom unbekümmerten jungen Mann bis zum großen "Don Raghu" und dann dieses Ende,ein von Drogen,Alkohol und Schlafmangel gezeichneter verzweifelter Mann,für den es keinen Weg zurück gibt.Der die einmal eingeschlagene Schiene des Lebens welche er "gezwungenermaßen" gewählt hat nicht mehr verlassen kann auch wenn er es noch so sehr wollte.Sanju hat die ganze Verzweiflung dieses Mannes so genial rübergebracht.Da bleibt das "Gänsehautfeeling" nicht aus.Die Schlußszene ist einmalig eindrucksvoll!!!Der Film ist ein Muss für alle Sanjay Dutt Fans aber nicht nur für die.Er ist rundum sehr sehenswert.Ich liebe auch die Songs in diesen Film.Und die "Honeymoonszene" ist einfach super romantisch.Der Film hat also auch ein "klitzekleinesbisschen" Romantik. Vaastav ist mein absoluter Lieblingsfilm mit Sanju,ich finde ihn besser wie Khal Nayak und der war schon der Hammer!!!!! LG Cai.

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                            #14
                            Freut mich sehr, daß er Dir gefallen hat, Caitli.

                            Hab ich hier echt noch nicht meine Kritik zum Film gepostet? Werd ich jetzt mal nachholen.


                            Vaastav (9/10)
                            Kritik v. 10.05.08

                            Ich habe heute auf der Ohrmiren-Pfingst-Sause endlich Vaastav gesehen und bin sehr begeistert. Aber um den kompletten Eindruck in gebührende Worte zu fassen, muss ich ihn nochmal schauen. Sanju ist der Wahnsinn, er hat mich wirklich umgehauen. Seine Mimik, die seine Gefühle, die Wut oder auch die Hilflosigkeit ausdrücken sind enorm stark. Der Film ist wirklich eine Glanzleistung und ich bin so fasziniert davon und auch von Sitara´s Screenies, daß ich mir unbedingt Wallis, Avatare und Sigs daraus basteln möchte. Sanju bringt alle erforderlichen Emotionen so intensiv herüber, man bekommt unweigerlich eine Gänsehaut. Ich hätte Vaastav sogern 10/10 Punkten gegeben, aber ich muß ihm leider einen Punkt abziehen, weil er für meinen Geschmack zu brutal ist. Ich hoffe meine Bewunderung an Sanjus Leistung sieht man auf meinen Wallis, ich kann es im Moment nicht anders ausdrücken, als daß ich all seine Blicke auf Wallis verewigen möchte.

                            Bye, Anksuni
                            "Sanju - my strength in dark hours, my survival guide, my love." ~
                            "Each day is one day closer to freedom."

                            Antaheen (8/10) - Son of Sardar (8/10) - Kahaani (8/10) - Eega (8/10) - Ek Tha Tiger (8/10)

                            Kommentar


                              #15
                              Habe mir heute Vaastav angesehen und hatte keine Probleme zwecks Untertitel gucken - es gab nämlich keine, obwohl ich mit englischen UT bestellt hatte. Bei diesem Film aber nicht unbedingt notwendig. Die Mimik der Schauspieler und die Gesten haben alles ausgedrückt. Einmal bin ich sogar richtig zusammengezuckt, so brutal war diese Szene(bin ja nicht gerade Fan von Don-Filmen) aber nach KhalNayak und Khatarnaak begann ich mich dafür zu interessieren. Vor allem weil Sanjays Darstellung dieser Charaktäre wirklich einmalig ist und seine Augen und seine Gesten sehr viel ausdrücken können. Die Schlussszene war wirklich erschütternd und Sanjay - ich muss sagen den Gangster spielt er wirklich gut, aber wie kommt es, dass man ihm seine ganzen Morde verzeiht und trotzdem ein Happy End wünscht. Hmmm erinnert mich an jemanden.
                              Und morgen gibts als Nachschlag Hathyar, ist ja der Nachfolgefilm. Vielleicht diesmal mit UT.
                              Geschädigter Fan!!!!!!!!
                              Stand by your Khan...thank you,Farah
                              When you blame and criticize others, you are avoiding some truth about yourself. - Deepak Chopra

                              ______________________________________________

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