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Was soll hier rein? Eigentlich jedes Datum, das nicht eine TV-Ausstrahlung, einen Kinostart oder einen DVD-Start betrifft. Also Konzert-Event, Tanzvorführungen, Filmfestivals und so weiter. Alles, was für Bollywood-Fans von Interesse sein könnte. DVD-Starts, TV-Ausstrahlungen und Kinostarts werden hier gelöscht. Die gehören in ihre speziellen Rubriken.

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14. Indisches Filmfestival Stuttgart (19. Juli bis 23. Juli 2017)

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    14. Indisches Filmfestival Stuttgart (19. Juli bis 23. Juli 2017)

    Besser spät als gar nicht.

    Auszug aus dem Newsletter Mai des Filmbüro Baden-Württemberg:
    ...
    Early Bird Pass
    Wer mit dem limitierten Early Bird Pass das 14. Indische Filmfestival Stuttgart und die faszinierende Welt des indischen Films zum günstigen Preis von 60 Euro erleben will, sollte jetzt schnell unter [email protected] seinen Pass bestellen. Das besondere Angebot ist nur bis zur Veröffentlichung des diesjährigen Festivalprogramms Ende Mai 2017 gültig.
    HINTER DEN FESTIVAL-KULISSEN: VOLUNTEERS UND PRAKTIKANTEN GESUCHT
    Ein Filmfestival hautnah erleben und das Festivalteam bei Aufgaben der Organisation und Promotion unterstützen – das Filmbüro Baden-Württemberg bietet Interessierten und Engagierten die Chance, sowohl das Indische Filmfestival Stuttgart Mitte Juli als auch die Filmschau Baden-Württemberg Anfang Dezember als Volunteer oder Praktikant zu erleben. Jeder hat die Möglichkeit, sich voll einzubringen. Engagement und Eigenverantwortung sind Voraussetzung.
    Wer sich für ein dreimonatiges Praktikum ‚Film und Medien’ im Filmbüro Baden-Württemberg interessiert, muss sich mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bewerben und die Unterlagen per Mail an Lena Janzen ([email protected]) senden. Das Praktikum kann leider nicht vergütet, Kosten für Fahrten und eine Unterbringung nicht übernommen werden. Plätze für ein BOGY- oder Schülerpraktikum werden nicht angeboten.
    Kernzeiten für ein Praktikum sind ab sofort bis August 2017 sowie von Oktober bis Ende Dezember 2017. Es gibt folgende Praktikumsplätze:
    • Organisation/Eventmanagement
    • Social Media (Vorkenntnisse erforderlich)
    • Jugendfilmpreis (Jufi)
    • Gästemanagement (sehr gute Englischkenntnisse erforderlich)
    • Marketing/Vertrieb
    Zudem sucht das Filmbüro Baden-Württemberg für die heiße Festivalphase Volunteers.
    Weitere Informationen unter www.indisches-filmfestival.de
    Fragen beantworten wir gerne per E-Mail ([email protected]) oder per Telefon (0711 - 22 10 67).
    TEA TALKS - EINE ERFOLGS-GESCHICHTE
    Seit Beginn des Indischen Filmfestivals Stuttgart sind die täglichen Tea Talks ein fester Programmpunkt. Die informativen und unterhaltsamen Gesprächsrunden mit Experten haben längst einen festen Freundeskreis. Auch in diesem Jahr greifen die von einem langjährigen Partner des Festivals, der Robert Bosch Stiftung, geförderten Tea Talks aktuelle, wissenswerte und spannende Themen auf. Ort ist jeweils der Eventraum im Metropol Kino Stuttgart (Bolzstraße, zweites Stockwerk).
    Zeiten:
    Donnerstag, 20. Juli 2017 und
    Freitag, 21. Juli 2017 von 18 bis 19.30 Uhr
    sowie
    Samstag, 22. Juli 2017 und
    Sonntag, 23. Juli 2017, von 16 bis 17.30 Uhr.
    Eintritt: 5 Euro;
    Tickets gibt es ab Juli an allen Kassen der Innenstadt Kinos (Metropol, Gloria, EM, Cinema und im Ticketcenter). Die jeweiligen Referenten stellen wir im Juni-Newsletter vor. Um was es diesmal in den ‚Tea Talks’ geht, verrät dieser Newsletter.
    TEA TALK: ‚INDISCHE MIGRANTEN IN AFRIKA’
    ‚Indische Migranten in Afrika – Eine Brücke für Indiens Engagement auf dem Kontinent’ (Donnerstag, 20. Juli 2017): Während in Indien der wirtschaftliche Aufschwung zu einer Verdreifachung der Mittelschicht führt, wandern viele Menschen aus, um anderswo ihr Glück zu suchen. Etwa 20 Millionen Inder leben und arbeiten im Ausland, „Indische Diaspora“ ist inzwischen ein feststehender Begriff. Etwa vier Millionen Menschen mit indischen Wurzeln leben seit Generationen in Afrika. Sie kamen in unterschiedlichen Epochen und aus unterschiedlichen Gründen – bereits zu Zeiten Vasco da Gamas (1469-1524) als Lotsen auf den Handelsrouten, Mitte des 18. Jahrhunderts mit dem Ende der Sklaverei als so genannte „Kulis“, also billige Arbeitskräfte, nachdem die Ostindische Gesellschaft die bäuerlichen Strukturen und die Baumwollproduktion ruiniert hatten. Ein Großteil der Arbeiter aus Indien wirkte damals beim Eisenbahnbau mit, an dessen Routen sie sich niederließen. Die wohlhabenden Geschäftsleute kamen hingegen mit Beginn der Dampfschifffahrt aus Mumbai nach Afrika. Allen gemein ist jedoch bis heute eine tiefe Verwurzelung im Mutterland Indien. Diese Menschen pflegen nicht nur ihre Kultur und ihre Traditionen – sie sind auch kaum in die afrikanische Gesellschaft integriert.
    Mit der wichtiger werdenden wirtschaftlichen und politischen Rolle Indiens erfolgte in den letzten Jahren eine verstärkte Annäherung der Diaspora an das Land der Vorväter und auch Indien intensiviert sein Engagement in Afrika in vielerlei Hinsicht und macht sich das Netzwerk seiner „Kinder“ auf dem Kontinent zu nutze. Von seinem einstigen Status als armes, von Hilfsgeldern abhängiges Land möchte man nichts mehr wissen. Im Gegenteil: Indien ist zum Geber geworden und positioniert sich heute selbstbewusst neben dem großen Konkurrenten China auf dem internationalen Handelsparkett. Und es macht aus seinen Interessen in den von ihm unterstützten Ländern Afrikas keinen Hehl. Denn Indiens Nachfrage nach Energie und Rohstoffen ist hoch – und diese sind vor allem in afrikanischen Ländern vorhanden.
    TEA TALK: ‚STUTTGART, MUMBAI UND DER VERKEHR’
    ‚Stuttgart, Mumbai und der Verkehr: Mobilität zwischen Gewohnheiten und Status’ (Samstag, 22. Juli 2017): Indiens Verkehrsnetz ächzt unter dem Bevölkerungswachstum. Nur die Hälfte des Straßennetzes ist asphaltiert, Verkehrsregeln sind variabel auslegbar. Grundsätzlich gilt: der Schwerere hat Vorfahrt. Das viertgrößte Schienenverkehrsnetz der Welt arbeitet mit veralteter Technik und ist nicht überall gleich gut erschlossen. Während die Landbevölkerung in vielen Gegenden keinen Anschluss an das Verkehrsnetz hat, schieben sich Mopeds, Pkws, Auto-Rikschas neben Fahrrädern und überfüllten Bussen durch die alltäglichen Staus der Metropolen. Straßen- und U-Bahnen gibt es in Kolkata, Delhi und Bangalore; in Mumbai ist eine zweite Straßenbahn in Planung. Wer es sich leisten kann, fährt mit einem Mietwagen oder hat einen Fahrer. Indiens Städte weisen hohe Werte bei der Luftverschmutzung auf, doch mangels Alternativen und fest etablierter Gewohnheiten, die nicht zuletzt auch eine Frage von Status und Vermögen sind, erscheint ein Umdenken hin zu umweltverträglichen Lösungen in weiter Ferne zu liegen.
    Mumbais Partnerstadt Stuttgart hat, weithin bekannt, ähnliche Probleme. Das Stadtbild wird geprägt durch das Auto – die wirtschaftlichen Vorteile der Industrie werden jedoch getrübt durch die Nachteile: So zählte „zu viel Straßenverkehr“ in den Bürgerumfragen der letzten 15 Jahre zu den Top drei der größten Probleme in Stuttgart.
    Die täglichen Staus und die äußerst bedenkliche Luftverschmutzung sind inzwischen zum Dauerthema geworden, weit über die württembergische Landesgrenze hinaus. So stellt auch hier der hohe Gehalt an Feinstaub eine enorme Belastung dar. Diese Art der Umweltverschmutzung führt zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden.
    TEA TALK: ‚VON ASSAM NACH DARJEELING’
    ‚Von Assam nach Darjeeling. Eine Tee-Reise durch den Norden Indiens’ (Sonntag, 23. Juli 2017): Zwei Drittel der indischen Teeproduktion stammen aus den nördlichen Regionen des Landes, wo an den Südhängen des Himalaya der Tee in grünen Plantagen seit mehr als zwei Jahrhunderten angebaut wird. Die Samen stammen ursprünglich aus China, das koloniale Interesse am Tee aus Großbritannien.
    Besonders beliebt in der ganzen Welt ist der geschmackvolle Darjeeling, der „Champagner“ unter den Teesorten. Von mild und leicht bis vollmundig und würzig bietet dieser schwarze Tee viele Geschmacksnuancen. Unsere Reise durch Nord-Indien wird uns bis zur Hochebene von Assam bringen. Die extreme Feuchtigkeit und tropische Hitze dieser Region geben den Blättern eine aromatische Note, die von fruchtig-frisch bis malzig-würzig variiert.
    Die Referenten berichten über Geschichte, Tradition, Anbau, Wirtschaftlichkeit, Vertrieb und Zubereitung des indischen Tees. Eine Verkostung soll das Gehörte in der Praxis erfahrbar machen.
    PORTRÄT: HAUPTSPONSOR ANDREAS LAPP
    Andreas Lapp (61) ist nicht nur ein Vollblut-Unternehmer mit Herz und Verstand. Als Honorarkonsul der Republik Indien für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz unterstützt Andreas Lapp auch das Indische Filmfestival Stuttgart, das seit nunmehr 14 Jahren vom Filmbüro Baden-Württemberg e.V. veranstaltet wird. Mit Andreas Lapp hat Europas größtes indisches Filmfestival einen Hauptsponsor, dem der kulturelle Austausch zwischen Deutschland und Indien ganz besonders am Herzen liegt.
    Andreas Lapp ist Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Lapp Holding AG. Gemeinsam mit seinem Bruder Siegbert hat er, mit einem guten Gespür für die Bedürfnisse der weltweiten Märkte, innerhalb kürzester Zeit die Lapp Gruppe zum Global Player gepusht. Heute ist das Unternehmen mit 3.440 Mitarbeitern, 17 Fertigungsstandorten und rund 40 internationalen Vertriebsgesellschaften sowie rund 100 Vertretungen weltweit einer der führenden Anbieter von integrierten Lösungen und Markenprodukten im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie. Das unternehmerische Denken wurde ihm schon in die Wiege gelegt. Seine Eltern, Ursula Ida und Oskar Lapp, Gründer der Lapp Gruppe, haben Andreas Lapp schon sehr früh gelehrt, im Familienunternehmen Verantwortung zu übernehmen. Er studierte in Tübingen Jura und Betriebswirtschaft und übernahm nach dem Tod des Firmengründers 1987 die Leitung des Unternehmens. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
    Seit 2000 fördert Andreas Lapp in seiner Funktion als Honorarkonsul der Republik Indien für die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz den deutsch-indischen Austausch. Im indischen Mumbai veranstaltet Andreas Lapp einmal im Jahr das schwäbische Weinfest ‚Stuttgart meets Mumbai’, wo vor bald 15 Jahren die Idee für das Indische Filmfestival Stuttgart geboren wurde. Parallel zum Festival bietet sein ‚Indian Summer’ in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Konzerte und Ausstellungen mit indischen Künstlern an. Andreas Lapp gründete zudem das Indian Business Center, das indischen Unternehmern hilft, in Deutschland schneller Fuß zu fassen.
    WERBEN UND UNTERSTÜTZEN: ANZEIGEN IM PROGRAMMHEFT ZUM INDISCHEN FILMFESTIVAL Wer das Indische Filmfestival unterstützen und gleichzeitig geschäftlich davon profitieren möchte, kann im Programmheft zum 14. Indischen Filmfestival 2017 eine Anzeige schalten. Das Programmheft, 2017 vom Büro Linientreu in Stuttgart grafisch überarbeitet, wird in den Wochen vor Beginn des Festivals großflächig im gesamten Stadtgebiet und in der Region zur kostenlosen Mitnahme verteilt und ausgelegt. Hierzu gehören Innenstadtkinos, Einzelhandel und Gastronomie sowie öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel Museen, Bürgerbüros, Stadtbüchereien, Stadtteil-Zentren und der i-Punkt Stuttgart. Für weitere Informationen senden Sie bitte ein E-Mail an [email protected].
    Da freue ich mich doch schon auf die mitreißende Eröffnungsrede von Herrn Lapp.
    "What the..." -
    "Look back. Look back at me!" -
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    Ava: Elfo

    #2
    Schon mal ein paar Infos über den Eröffnungsfilm und andere Filme, die dieses Jahr gezeigt werden:


    Aus dem Juni Newsletter des Filmbüro:

    Wahlkampf auf indisch und kleine Rebellionen im Alltag sind zwei Top-Themen im Programm des 14. Indischen Filmfestival Stuttgart. Mit der schwarzen Komödie 'Newton' von Amit Masurkar startet Europas größtes indisches Filmfestival am Mittwoch, 19. Juli 2017 im Metropol Kino Stuttgart. Die Deutschlandpremiere des in Indien noch zensierten Spielfilms 'Lipstick under my Burkha' von Alankrita Shrivastava ist ein weiteres Highlight.
    Bis 23. Juli 2017 präsentiert das veranstaltende Filmbüro Baden-Württemberg im Metropol Kino (S-Mitte, Bolzstraße) mehr als 40 aktuelle Filmproduktionen aus ganz Indien. Der Juni-Newsletter aus dem Filmbüro Baden-Württemberg stellt die Festival-Highlights vor.
    ...
    Ticket-Verkauf und Online-Programm

    Ab 13. Juni 2017 informiert die Homepage www.indisches-filmfestival.de über das diesjährige Filmprogramm. Tickets für die einzelnen Vorstellungen können ab 13. Juni 2017 über www.indisches-filmfestival.de online gekauft werden. Im Ticket-Center der Stuttgarter Innenstadtkinos an der Ecke König-/Bolzstraße können ab dann ebenfalls Karten für das 14. Indische Filmfestival Stuttgart gekauft werden.
    Wahlkampf-Komödie 'Newton' eröffnet 14. IFFS
    Im großen europäischen und deutschen Wahljahr begleitet der starke Eröffnungsfilm 'Newton' einen pflichtbewußten indischen Wahlhelfer auf seiner schwierigen Mission in den Dschungel von Chhattisgarh, wo das Volk der Gond Adivasi zum Gang an die Wahlurne bewegt werden muss. Auf dem Gebiet der Ureinwohner kämpfen indische Streitkräfte gegen maoistische Guerillas und im Dschungelboden schlummern zudem wertvolle Bodenschätze. Wie Wahlhelfer Newton, großartig dargestellt von Bollywood-Beau Rajkummar Rao, in dieser Konflikt-Zone seinen komplizierten Job erledigt, ist ein gelungenes Lehrstück in Sachen Demokratie.
    ...
    Deutschlandpremiere 'Lipstick under my Burkha'
    Mit Spannung erwartet wird die Deutschlandpremiere des Spielfilms 'Lipstick under my Burkha' (Centerpiece) von Alankrita Shrivastava, der in Indien noch zensiert ist. Vier Frauen, zwischen 18 und 55 Jahre alt, überschreiten Grenzen, die eine konservative Gesellschaft gesetzt hat. Ein Collegegirl träumt unter der Burkha von einer Karriere als Popsängerin und eine Witwe entdeckt durch eine Romanze am Telefon ihre Sexualität. „Burkha und Lippenstift, im Film Requisiten, sind Metaphern für die Realität und die Wünsche der Frauen,“ erklärt Elisa Kromeier, die gemeinsam mit Roland Fischer für das Filmprogramm verantwortlich ist.
    Sunny Leone neben Shah Rukh Khan
    Die Dokumentation 'Mostly Sunny' von Dilip Mehta porträtiert Sunny Leone, die in der indischen Kleinstadt Samia als Tochter strenger Sikh-Eltern zur Welt kam und im amerikanischen Kalifornien aufwuchs. Die Bollywood-Beauty mit US-Pass begann ihre Karriere als Cover-Girl und Porno-Star. Im Programm des 14. Indischen Filmfestival Stuttgart ist die Schauspielerin zudem als Leila an der Seite von Leinwand-Gott Shah Rukh Khan in Rahul Dholakias Bollywoodstreifen 'Raees' zu sehen. Shah Rukh Khan legt sich in 'Raees' als smarter Verbrecher mit der Polizei an. 'Raees' läuft als 'Rapid eye movies'-Special.
    'Pihu' - Nervenkitzel der besonderen Art
    Fünf Tage lang lädt das 14. Indische Filmfestival Stuttgart zu einem Trip durch die brandaktuelle Welt des indischen Kinos ein. "Es gehört zum Sommer in Stuttgart einfach dazu," betont Festivalleiter Oliver Mahn. Unangefochten regiert die Filmkunst mit spannenden, sozialkritischen und dennoch unterhaltsamen Werken. Die Stuttgarter Programmleitung, die von den beiden langjährigen Kuratorinnen Uma da Cunha aus Mumbai und Therese Hayes aus Palm Springs beraten wird, setzt auf Filme mit universellen Geschichten, die weltweit verstanden werden. „Es geht um Beziehungen wie in 'A Death in the Gunj' und dem Closing-Film 'Mukti Bhawan - Hotel Salvation' von Bhutiani, Nächstenliebe wie in 'Kaasav - The Turtle' von Sumitra Bhave oder Träume und Wünsche wie in 'Half Ticket' von Samit Kakkad,“ fasst Kromeier zusammen.
    Nervenkitzel der schier unerträglichen Art liefert der Thriller 'Pihu' von Vinod Kapri. In den Morgenstunden versucht die zweijährige Pihu vergeblich, ihre Mutter zu wecken. Als diese nicht reagiert, begibt sich das Kleinkind auf eine gefährliche Entdeckungsreise durch die Wohnung. Im Krimi 'Autohead' von Rohit Mittal dreht ein Filmteam eine Dokumentation über einen Rikscha-Fahrer in Mumbai. Je mehr sie in dessen Leben eindringen, desto mehr entdecken sie die dunklen Geheimnisse ihres Protagonisten.
    Familienfilm 'Half Ticket': Slum-Kids träumen vom Pizzaessen
    Mit Samit Kakkads 'Half Ticket' zeigt das Festival in Stuttgart einen großartigen Spielfilm für die ganze Familie. Die Stuttgarter Schauspielerin Juliane Bacher wird im Kino die wundervolle Geschichte von zwei Slum-Kids, die von einem herzhaften Pizzaessen träumen, deutsch einsprechen.
    Krimi-Fans dürfen 'Wrong Side Raju' vom Produzenten Anurag Kashyaps nicht versäumen. Kokona Sen Sharma ist mit zwei Festivalfilmen vertreten - einmal in einer Rolle in 'Lipstick under my Burkha' und dann noch mit dem Regiedebüt 'A Death in the Gunji', in dem der im Januar verstorbene internationale indische Filmstar Om Puri ('East is East') in einer seiner letzten Rollen zu sehen ist.
    Indiens Gay-Aktivist präsentiert vor CSD Stuttgart neuen Film

    Eine Woche vor der CSD-Polit-Parade am 29. Juli in der Stuttgarter City thematisiert das 14. Indische Filmfestival Stuttgart das Thema Homosexualität. 'Shab - The Night' vom indischen Gay-Aktivisten Onir führt in die kosmopolitische Stadt Delhi, die Menschen aus allen Teilen der Welt beherbergt. Einige erhoffen sich, dass hier ihre Tra?ume Wirk- lichkeit werden. Fu?r andere ist die Stadt vor allem ein Fluchtpunkt, um der Vergangen- heit zu entkommen. Der Film beschreibt die Reise zweier Charaktere, die in der Millionenstadt versuchen, ihr individuelles Lebenskonzept zu realisieren. Er beschreibt auf der einen Seite ihre Sehnsüchte, ihre Suche nach Liebe und auf der anderen Seite die äußeren Einflussfaktoren, das städtische Umfeld, das ihr Schicksal mitbestimmt. Einer der Protagonisten lebt offen schwul.
    Gelernt hat Regisseur Onir das Filmeschneiden 1991 beim SFB TTC in Berlin. Bei seinem ersten Dokumentarfilm ‚Fallen Hero’ (1992) war er als Regisseur und Produzent tätig. Später arbeitete er als Editor, Song-Designer und Song-Direktor. 2004 produzierte er gemeinsam mit Sanjay Suri den Film ‚My Brother...Nikhil’, der als einer der ersten Mainstream-Filme das Thema Homosexualität aufgriff und 2005 im Festivalprogramm in Stuttgart zu sehen war. Er drehte auch die indisch-australische Dokumentation ‚Raising the Bar' (2016) über sechs junge Menschen mit Downsyndrom, die 2016 den Hollywood International Independent Documentary Award auf dem Indian Film Festival Melbourne gewann.
    Kein Platz für alleinstehende gebildete Frauen
    Die meisterhaften Geschichtenerzähler aus Indien beherrschen ihr Handwerk auch in den leisen Filmen, die den Schwachen in der Gesellschaft eine Stimme geben. In dem Spielfilm 'A Billion Color Story' von N. Padmakumar wird eine Mittelstandsfamilie nach ihrem Umzug in eine ärmere Gegend erstmals mit Rassismus konfrontiert. Der Kurzfilm 'Azaad' von Rahul V. Chitella stärkt den unerschrockenen und mutigen Journalisten den Rücken. 'Escaping Agra' von Pallavi Somusetty schildert das Schicksal eines Transgenders. In 'Bachelor Girls' von Shikha Makan erfährt das Publikum von den Schwierigkeiten einer gebildeten alleinstehenden Frau bei der Wohnungssuche in Mumbai. Nicht die horrenden Mieten sind das eigentliche Problem, vielmehr die Hausgemeinschaften, die ein Mitspracherecht haben und in deren Weltbild moderne, selbstständige Frauen nicht vorkommen.
    MFG MASTER CLASS STUTTGART 2017 mit Dev Benegal

    Die Master Class Stuttgart 2017 widmet die MFG Filmförderung dem indischen Regisseur Dev Benegal und verlegt sie vom eigentlich vorgesehenen Termin im Herbst direkt ins Rahmenprogramm des 14. Indischen Filmfestivals Stuttgart. Am Freitag, 21. Juli 2017, wird zunächst im Metropol Saal 2 (10 bis 12 Uhr) Dev Benegals Spielfilm 'Road, Movie' gezeigt. Um vor der Verantwortung, das Großunternehmen seiner Familie zu u?bernehmen, zu fliehen, erkla?rt sich Vishnu bereit, den alten Chevy seines Onkels quer durch Indien zuru?ckzubringen. Unterwegs nimmt er die verschiedensten Menschen mit und erlebt eine magische Reise, die sein Leben vera?ndern soll.
    In 'Road, Movie' wirkt auch Tannishtha Chatterjee mit, die 2016 Ehrengast beim Indischen Filmfestival Stuttgart war.
    Um 13.30 Uhr beginnt dann bei der MFG Filmförderung in der Breitscheidstraße 4, 3. Stock, (Bosch-Areal am Berliner Platz neben der Liederhalle) die dreistündige Master Class Stuttgart 2017 mit Dev Benegal. Ausnahmsweise wird eine Anmeldegebühr von 15 Euro verlangt, die auch das Ticket für 'Road, Movie' beinhaltet. Wer nur den Spielfilm um 10 Uhr sehen will, muss ein reguläres Festivalticket kaufen (9 Euro, ermäßigt 8 Euro).
    Filmemacher Dev Benegal nimmt die ZuhörerInnen auf eine perso?nliche Reise durch die indische Kinolandschaft mit. Er zeigt Filme, die u?ber die Bollywood-Formel hinaus das Leben auf dem Subkontinent entdecken. Anhand von Ausschnitten einiger Klassiker und Kultfilme zeigt er die Arbeit von Filmemachern, die die Regeln brechen, um sich Geho?r zu verschaffen.
    Dev Benegal gilt als Pionier des indischen Kinos. Sein preisgekro?nter Film 'English, August' (1994) gilt als Meilenstein des zeitgeno?ssischen Films in Indien. Sein zweiter Spielfilm 'Split wide Open' (1999) feierte auf dem Venice Film Festival Premiere und u?berzeugte weltweit. Mit 'Road, Movie' (2009) war Benegal auf dem Festival de Cannes vertreten. Neben seiner Ta?tigkeit als Regisseur arbeitet Benegal unter anderem auch als Berater der eQuinoxe Europe Workshops fu?r Filmschaffende. Dev Benegal ist Jurymitglied (Spielfilm) beim 14. Indischen Filmfestival Stuttgart.
    Die Master Class Stuttgart bietet die MFG seit 2012 in Kooperation mit eQuinoxe Europe an.
    ...
    Eine Tee-Reise durch den Norden Indiens


    Vom ersten Festival an dabei sind die 'Tea Talks', tägliche Gesprächsrunden mit Experten. In diesem Jahr konzentrieren sich die Talks, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert werden, auf folgende vier Themen:
    • 'Indische Migranten in Afrika - Eine Brücke für Indiens Engagement auf dem Kontinent',
    • 'Indien und der Westen - Globalisierung und Identität',
    • 'Stuttgart, Mumbai und der Verkehr - Mobilität zwischen Gewohnheiten und Status'
    • 'Von Assam nach Darjeeling - Eine Tee-Reise durch den Norden Indiens'.
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    Ava: Elfo

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      #3

      Das Programm ist online:
      http://www.indisches-filmfestival.de...al/alle-filme/
      "What the..." -
      "Look back. Look back at me!" -
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